Hausärztliche Gemeinschaftspraxis
Dr. med.
CH. HARTMANN
 
J. M. SCHAUDIG
Dr. med. A. LINDENBERG (angest. Ärztin)   W. Albrecht (angest. Arzt)
Fachärzte für Allgemeinmedizin
PALLIATIVMEDIZIN · NOTFALLMEDIZIN · CHIROTHERAPIE · ERNÄHRUNGSMEDIZIN

Herzinfarkt (Myokardinfarkt)

Bezeichnet das Absterben der Herzmuskelzellen nach einer ca. 20 min√ɬľtigen Unterbrechung der Sauerstoffversorgung. Hierbei handelt es sich um ein akutes und lebensbedrohliches Ereignis mit starken Schmerzen in der Brust, welche in den linken Arm, Hals, R√ɬľcken oder in den Kiefer ausstrahlen k√ɬ∂nnen. Begleitet wird diese Symptomatik oft von Kaltschwei√ÉŇłigkeit, √ÉŇďbelkeit und Erbrechen.

Abgrenzend zur Angina pectoris (zeitlich begrenzte Minderversorgung des Herzmuskels) sterben die Herzmuskelzellen bei einem Herzinfarkt stets ab. Der Sauerstoffmangel bei der Angina pectoris bzw. die Unterbrechung der Sauerstoffversorgung bei dem Herzinfarkt erfolgt in der Regel durch Blutgerinnsel oder durch arteriosklerotisch ver√ɬ§nderte Koronargef√ɬ§√ÉŇłe also durch Arterienverkalkung der versorgenden Herzkranzgef√ɬ§√ÉŇłe.

Durch den Sauerstoffmangel bzw. das Absterben der Herzmuskelzellen kommt es h√ɬ§ufig zu t√ɬ∂dlich verlaufenden Herzrhythmusst√ɬ∂rungen wie dem Kammerflimmern. Der zugrunde gegangene Herzmuskel ist nicht zur Regeneration f√ɬ§hig, was abh√ɬ§ngig von der Schwere des Herzinfarktes zu einer Herzschw√ɬ§che f√ɬľhren kann. Der Herzinfarkt ist nach wie vor der Killer Nr. 1 in den Industrienationen wie auch Deutschland. Es gibt ca. 300 neue Herzinfarkte pro Jahr auf 100.000 Personen. Klassische Risikofaktoren sind √ÉŇďbergewicht (Adipositas), Bluthochdruck (Hypertonus), Rauchen, hohe Blutfettwerte wie Cholesterin und Triglyceride, Diabetes mellitus, famili√ɬ§re Belastung, Stress und Alkoholmissbrauch.